Kurkuma gegen Knieschmerzen: Eine wirksame Alternative

Chronische Gelenkschmerzen sind eine der häufigsten Erkrankungen in Deutschland. Wer schon einmal an Gelenkschmerzen leiden musste weiß, dass er starke Rückschläge in seiner Lebensqualität hat. So kommt es vor, dass man auf seine Lieblingssportarten verzichten muss, sein Job nicht mehr richtig ausüben kann oder den einfachsten Vergnügen zum Beispiel mit seinen Kindern spielen nicht nachgehen kann. Oft wenden wir uns an Nicht-Steroide Antirheumatika oder andere pharmazeutische Schmerzmittel um die Knieschmerzen zu reduzieren.

Da ist es nicht verwunderlich, dass Medikamente gegen Schmerzen in deutschen Apotheken die meiste Nachfrage erlangen.

 

 

Bestseller bei Amazon:

Dabei ist es wichtig zu wissen, dass Schmerzmedikamente die wir auch frei verkäuflich in der Apotheke kaufen können nicht immer harmlos sind. Oft haben sie schwerwiegende Nebenwirkungen, zum Magen-Darm-Blutungen, Kopfschmerzen, Nieren- und Leberversagen. Es kann auch zu Schlaganfall oder Herzinfarkt kommen. Dazu kann es vor allem kommen, wenn wir die tägliche Dosis über ein längeren Zeitraum überschreiten. Es gibt Schätzungen in denen in Deutschland pro Jahr über 2000 Menschen an Nebenwirkungen von Schmerzmitteln sterben. Die Zahl kann vermutlich sogar noch höher liegen, denn oft wird bei einem Herzinfarkt oder Schlaganfall nicht an die Ursache von Schmerzmitteln gedacht.

Die Natur hat uns, aber schon mit guten Stoffen versorgt, auf die wir erst wieder kommen müssen. Kurkuma, das ist ein kulinarisches Gewürz und wird oft in der indischen Küche verwendet. Es enthält Curcumin, ein Polyphenol das dem Kurkuma seine geltende Farbe gibt. Es wird angenommen, dass dieser Stoff hunderte von gesundheitsfördernden Vorteile hat.

Kurkuma gegen Ibuprofen bei Knieschmerzen

Ibuprofen oder Kurkuma gegen die Knieschmerzen? Was ist besser

In einer Studie wurde die Wirksamkeit von Kurkuma im Vergleich zu Ibuprofen bei der Behandlung von Knieschmerzen untersucht. Die Studie umfasste 109 Teilnehmer die alle eine primäre Knie-Osteoarthritis hatten.
Dabei wurden die Teilnehmer in zwei Gruppen aufgeteilt. Gruppe eins bekam täglich über sechs Wochen lang Ibuprofen und Gruppe zwei Kurkuma. Die Forsche maßen die Schmerzen an den Patienten während sie auf ebenem Boden gingen. Außerdem beim Treppensteigen auf und ab.
Am Ende der sechs Wochen zeigten sich bei beiden Gruppen Verbesserungen. Die Teilnehmer die mit Kurkuma behandelt wurde, berichteten beim Treppensteigen sogar über weniger schmerzen und haben es beim gehen auch besser gemacht. Allgemein berichteten die Patienten mit Kurkuma eine höhere Zufriedenheit mit ihrer Behandlung und erlebten weniger negative Effekte.

Arthritis

Kurkuma als Schmerzlinderung bei Knieschmerzen durch Arthritis

Kniegelenk

Oft sind Knieschmerzen die Folgen von Arthritis. Dabei kann aber schon die goldgelbe Wurzel aus der Natur zu Besserungen führen. Kurkuma enthält mehr als zwei Dutzend entzündungshemmende Verbindungen. Dazu gehören natürliche COX-2-Hemmer . COX-2-Hemmer oder auch COX-2-Inhibitoren bezeichnet man eine Gruppe von entzündungshemmenden Arzneistoffen, bei der nur eine Unterform der Cyclooxygenase gehemmt wird. Es ist ein Enzym, das zu Schmerzen, Schwellungen und Entzündungen führen kann. Inhibitoren verhindern auf natürliche weise die Symptome. Das Curumin im Kurkuma ist eine dieser Verbindungen und allein dies hat sich schon Entzündungshemmend erwiesen. Die entzündungshemmenden Eigenschaften haben einige Vorteile. Zu Beispiel kann Kurkuma helfen, Entzündungen im Verdauungssystem zu reduzieren. Die oft mit einer entzündlichen und schmerzhaften Darmerkrankung verbunden sind. Darüber hinaus kann Kurkuma viele Vorteile für Athleten bieten, die an Gelenschmerzen nach Trainingseinheiten leiden. Kurkuma kann die Entzündungen reduzieren, die solche Art von Schmerzen verringern. 

Meriva

In einer italienischen Studie zur Wirksamkeit eines patentierten Extraktes von Kurkuma mit dem Namen Meriva, gab es eine große Wirksamkeit bei Osteoarthritis. Untersucht wurde eine Gruppe von 50 Teilnehmern die alle eine Osteoarthritis in einem oder beiden Knien hatten. Die wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste erhielt eine Standardbehandlung, die von Ärzten bestimmt wurden. Die zweite Gruppe erhielt die Standardbehandlung und eine mit Meriva.

Nach 90 Tagen gab es bei der Gruppe mit Meriva eine deutlich größeren Rückgang der Gesamtschmerzen. Die Steifheit und die körperliche Funktionalität waren stark verbessert. Darüber hinaus schien Meriva keine nachteiligen Nebenwirkungen zu verursachen. Viele Fachleute der Medizin führten das weitgehend auf die Vorteile von Curcumin zurück.

Indisches Gold

Kurkuma wird auch das indische Gold genannt, das schon seit Jahrtausenden ein altes Heilmittel ist und nun wieder in den Fokus des Interesses gerückt. Die Wirksamkeit von Kurkuma ist sehr groß, hier sind noch einige Krankheiten bei denen sich Kurkuma positiv auswirkt.

  • Alzheimer-Erkrankung
  • Entzündung
  • Magen-Darm-Erkrankungen
  • Tumorwachstum

Kurkuma oder Curcumin?

Man kann sich fragen, wenn so viele gesundheitliche Vorteile aus Kurkuma im Curcumin stecken, warum dann nicht nur Curcumin einnehmen? Das ist eine Option und du wirst sicher davon auch profitieren. Allerdings empfehlen viele Naturheilkundler die Ergänzung mit vollem Kurkuma. Das hat viele Gründe. Am wichtigsten ist, dass Kurkuma eine Reihe von Verbindungen enthält, die der Gesundheit gut tun. Auch wenn Curcumin der größte Bestandteil ist, wirkt nicht nur dieser allein.

Wie man es am besten nimmt

Wenn du dich entscheidest das ganze Kurkuma zu nehmen, hast du ein Paar Optionen. Es gibt Tabletten aus reinem Curcumin oder Kurkumapulver. Dies sollte mit einem Arzt besprochen werden, ob eine Behandlung mit Kurkuma eine Option ist. Es gibt andere die eine Paste mit Kurkumapulver empfehlen.

  • ½ Tasse Kurkumapulver
  • 1 Tasse Wasser
  • 1 Esslöffel Pfeffer – Der ist wichtig da er Kurkuma so eine Mehrfache Wirkung erzielen kann.
  • 70 ml Olivenöl

Das alles miteinander vermischen, wenn es zu fest sein sollte etwas mehr Wasser. Die Paste wird mit einer Plastikfolie um das Knie gewickelt und muss 20–30 Minuten einziehen.

Ein anderer Vorschlag ein Esslöffel Kurkuma mit etwas Pfeffer und Sahne verrühren und trinken. Kurkuma sollte auch immer mit etwas Fett aufgenommen werden, um die Absorption für den Körper zu verbessern.

Es gibt einige Gründe warum man es mit Kurkuma mal versuchen sollte, wenn man an Knieschmerzen leidet. Zum Glück gibt es viele Forschungen an der goldenen Wurzel die eine Wirksamkeit von Kurkuma bestätigt. Allerdings gibt es zu beachten, wenn du Gallensteine oder eine Gallengang Dysfunktion hast. Da solltest du vorher mit einem Arzt über die Einnahme sprechen. Kurkuma über ein längeren Zeitrum eingenommen kann zu Sodbrennen oder Magenverstimmung führen. Wie immer wenn du dich unwohl fühlst kontaktiere immer erst ein Arzt.

Wenn es dir durch die Ernährungstipps schon besser geht kannst du auch wieder anfangen bestimmte Übungen zu machen die gut für gesunde und starke knie sind. Dabei ist es vor allem wichtig seine Muskulatur geschmeidig zu halten. Das kann man wunderbar Übungen zur Stärkung der Muskulatur oder Dehnübungen machen. Die wir auch im Videokurs zu unseren Kniebandagen anbieten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Du kannst diese HTML-Tags und -Attribute verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

*